Kinder des 1. und 2. Schuljahres werden in jahrgangshomogenen Klassen als Schuleingangsphase unterrichtet. Sie haben die Möglichkeit, je nach individuellem Entwicklungsstand, diese Phase in einem, zwei oder drei Jahren zu durchlaufen.

Hierbei soll jedes Kind eine höchstmögliche Förderung erfahren.

In allen Eingangsklassen gibt es einen rhythmisierten Unterrichtsmorgen, der von selbstständiger Arbeit in offenen Unterrichtsformen sowie von Phasen der Bewegung („Bewegte Schule“) gekennzeichnet ist.

Im Fach Deutsch erfolgt der Lese- und Schreiblernprozess nach dem Konzept der "Rechtschreibwerkstatt". Die Kinder arbeiten möglichst selbstständig und ihrem Lernstand angemessen.

In Mathematik wird zum einen mit dem „Zahlenbuch“ gearbeitet, darüber hinaus kommen verschiedene Übungsmaterialien zum Einsatz. Sowohl leistungsstarke als auch leistungsschwächere Schülerinnen und Schülern sollen in ihrem individuellen Lerntempo im jeweiligen Zahlenraum ihren Fähigkeiten angemessene Übungen  bearbeiten.

In den übrigen Fächern arbeiten die Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Thema an differenzierten Aufgaben. Wochenpläne und Werkstätten ermöglichen ebenfalls individuelle auf den jeweiligen Lernstand abgestimmte Aufgaben. Die Schülerinnen und Schüler wählen nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten Aufgaben aus.

In allen Eingangsklassen werden erste Schritte zum „Lernen lernen“ eingeübt. Hierzu gehört das Lesen und Markieren von Texten und das Vorbereiten sowie Präsentieren eines Themas.

Kinder die in Teilbereichen schon im ersten Schulbesuchsjahr besondere Stärken zeigen, arbeiten mit Material des 2. Jahrgangs und werden durch zusätzliche Angebote gefördert (ZR-Erweiterung, Knobelaufgaben, Infotheken etc.)