"Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt." - Konfuzius

Tage bis zur Einschulung 2021

Schulanmeldung

  1. Woher weiß ich, wann mein Kind schulpflichtig ist?

In Nordrhein-Westfalen wird jedes Kind, das bis zum Beginn des 30. September das sechste Lebensjahr vollendet hat, zum 1. August des gleichen Jahres schulpflichtig. Alle Kinder, die am 1. Oktober oder später sechs Jahre alt werden, sind erst im folgenden Kalenderjahr schulpflichtig. [Quelle: Schulministerium NRW]

  1. Wie funktioniert die Anmeldung an einer Grundschule?

Bis zum 15. November eines Jahres müssen alle Kinder angemeldet sein, die im folgenden Jahr schulpflichtig sind. Wenn ein Kind schulpflichtig wird, erhalten die Eltern etwa zehn bis elf Monate vor Schulbeginn ein Schreiben vom Schulverwaltungsamt Ihrer Stadt oder Gemeinde. Darin werden sie gebeten, ihr Kind an einer Grundschule anzumelden. Sie haben dann die Wahl, die nächstgelegene oder eine andere Grundschule zu benennen.

Wir als Grundschule erhalten eine Liste, auf der alle Kinder aufgeführt sind, die bei uns angemeldet werden sollen. Sobald wir diese Liste bekommen haben, versenden wir Termine für die Schulanmeldung. Diese liegen meist zwischen 11.00 und 15.00 Uhr.

Eltern nehmen ihr Kind zur Anmeldung mit. Es lernt auf diesem Wege „seine“ zukünftige Schule ein wenig näher kennen.

ACHTUNG: Familien, die in den Niederlanden wohnen, werden nicht automatisch angeschrieben! Bitte melden Sie sich im Juni vor der Schulanmeldung telefonisch oder per Mail bei uns: 0049 2406 5844 oder This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.  Wir werden Ihnen auf Wunsch dann auch einen Anmeldetermin zukommen lassen.

  1. Was wird für die Anmeldung benötigt?

Bitte bringen Sie das Familienstammbuch oder die Geburtsurkunde Ihres Kindes mit zur Anmeldung. Wenn die KiTa Ihres Kindes einen Entwicklungsbogen führt, können Sie diesen auch gern mitbringen. Bei uns erhalten Sie dann ein Formular, das Sie bitte ausfüllen und auf dem Sie alle für uns wichtigen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer etc.) eintragen.

  1. Was macht mein Kind während des Anmeldegespräches?

Ihr Kind „spielt“ im Nachbarraum mit der Schulleitung ein wenig Schule. Die Schulleitung unterhält sich mit Ihrem Kind und führt spielerisch ein paar kleine Aufgaben durch. Im Anschluss daran gibt Ihnen die Schulleitung eine Rückmeldung über den Eindruck, den sie von Ihrem Kind gewonnen hat und Sie haben die Gelegenheit Fragen zu stellen.

  1. Ist es sicher, dass mein Kind nach der Anmeldung die ausgewählte Schule wirklich besucht?

Die Anmeldung zur Grundschule bedeutet noch nicht automatisch, dass ein Kind auch wirklich aufgenommen ist. Über die tatsächliche Aufnahme in die Schule entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Abschluss des Anmeldeverfahrens. Kann die Schule nicht alle angemeldeten Kinder aufnehmen, findet ein Auswahlverfahren gemäß § 1 der Ausbildungsordnung Grundschule (AO-GS) statt. [Quelle: Schulministerium NRW]

  1. Was bedeutet es, wenn ich mein Kind an einer Katholischen Bekenntnisschule anmelde?

Die KGS Straß ist eine Katholische Bekenntnisschule. Das bedeutet, dass die Menschen in unserem Stadtteil vor langer Zeit beschlossen haben, dass unsere Ausrichtung an (katholisch) christlichen Werten orientiert sein soll.

Wenn Sie ihr Kind bei uns anmelden möchten, muss es jedoch nicht der katholischen Konfession angehören. An unserer Schule sind Familien verschiedener Glaubensrichtungen (Christen beider Konfessionen, Muslime, Buddhisten, Hindus und andere Bekenntnisse) vertreten. Auch Menschen, die keinem Glauben angehören gibt es an unserer Schule.

An einer Bekenntnisschule ist es nicht möglich den Religionsunterricht abzuwählen. Das bedeutet, dass alle Kinder am Katholischen Religionsunterricht teilnehmen. Das funktioniert auch mit Kindern verschiedener Glaubensrichtungen gut, denn wir lernen gemeinsam den christlichen Glauben aber auch andere Religionen kennen. Wir sprechen mit den Kindern viel über uns Menschen, über die Welt und natürlich über Gott. Dabei ist es uns immer wichtig zu respektieren, dass Glaube auch immer etwas Persönliches ist.

Schuleingangsphase

Kinder des 1. und 2. Schuljahres werden in jahrgangshomogenen Klassen als Schuleingangsphase unterrichtet. Sie haben die Möglichkeit, je nach individuellem Entwicklungsstand, diese Phase in einem, zwei oder drei Jahren zu durchlaufen.

Hierbei soll jedes Kind eine höchstmögliche Förderung erfahren.

In allen Eingangsklassen gibt es einen rhythmisierten Unterrichtsmorgen, der von selbstständiger Arbeit in offenen Unterrichtsformen sowie von Phasen der Bewegung („Bewegte Schule“) gekennzeichnet ist.

Im Fach Deutsch erfolgt der Lese- und Schreiblernprozess nach dem Konzept der "Rechtschreibwerkstatt". Die Kinder arbeiten möglichst selbstständig und ihrem Lernstand angemessen.

In Mathematik wird zum einen mit dem „Zahlenbuch“ gearbeitet, darüber hinaus kommen verschiedene Übungsmaterialien zum Einsatz. Sowohl leistungsstarke als auch leistungsschwächere Schülerinnen und Schülern sollen in ihrem individuellen Lerntempo im jeweiligen Zahlenraum ihren Fähigkeiten angemessene Übungen  bearbeiten.

In den übrigen Fächern arbeiten die Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Thema an differenzierten Aufgaben. Wochenpläne und Werkstätten ermöglichen ebenfalls individuelle auf den jeweiligen Lernstand abgestimmte Aufgaben. Die Schülerinnen und Schüler wählen nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten Aufgaben aus.

In allen Eingangsklassen werden erste Schritte zum „Lernen lernen“ eingeübt. Hierzu gehört das Lesen und Markieren von Texten und das Vorbereiten sowie Präsentieren eines Themas.

Kinder die in Teilbereichen schon im ersten Schulbesuchsjahr besondere Stärken zeigen, arbeiten mit Material des 2. Jahrgangs und werden durch zusätzliche Angebote gefördert (ZR-Erweiterung, Knobelaufgaben, Infotheken etc.)

Lernstandsdiagnostik
Wenn die Kinder zu uns in die Grundschule kommen, bringen sie bereits eine "Bildungsgeschichte" mit. In der Familie, in der KiTa und an anderen Orten, haben sie bereits Lernerfahrungen gemacht.

Bei der Anmeldung in der Grundschule möchten wir das einzelne Kind kennen lernen und uns mit den Erziehungsberechtigten austauschen.

Mit dem Fachpersonal der KiTas wird im gemeinsamen Gespräch ein Entwicklungsbogen ausgefüllt in dem die Stärken und der mögliche Förderbedarf festgehalten werden. Dies bildet gemeinsam mit den Informationen der Eltern eine wichtige Grundlage für den Start in die Schule.

Im Laufe der Grundschulzeit stellen unsere Lehrerinnen und Lehrer dann anhand von systematischen Beobachtungen und Lernstandsdiagnosen, den individuellen Lernstand des einzelnen Kindes fest. Dieser wird in einem Beobachtungsbogen eingetragen, der an den Lehrplänen des Landes NRW orientiert ist. Daurauf aufbauend wird die Förderung geplant. Zudem bietet der Beobachtungsbogen die Möglichkeit, die Lernentwicklung der Kinder festzuhalten.